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Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Der  Verein Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA) e. V. - Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband - versteht sich als Verbraucherschutzinstanz und setzt sich für die Qualitätssicherung in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz ein.

 

Der  SWA e. V. unterstützt darüber hinaus die Interessen von Menschen mit Demenz und Projekte, Wohn- und Betreuungsformen, die dazu dienen, diesen Menschen ein würdiges und ihrer Situation angemessenes Leben zu ermöglichen.



Jours fixes des SWA e.V.

Der SWA e. V. bietet regelmäßige Austausch-, Informations- und Vernetzungstreffen für Angehörige, rechtliche Betreuer/-innen und Interessierte für Menschen (nicht nur) mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften.

 

Die Termine der Jour fixes für 2019 finden Sie  HIER

 

Service-Angebot:

Sie möchten direkt zu den Jour Fixe-Veranstaltungen eingeladen werden?

Dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: verein@swa-berlin.de


Neue Kostensätze für ambulant betreute Wohngemeinschaften

Einhergehend mit den gesetzlichen Veränderungen im Pflegeneuausrichtungsgesetz (PSG) II und III fanden im Land Berlin Vergütungsverhandlungen zwischen dem Land, den Pflegekassen und den Anbieterverbänden statt. In die Verhandlungen floss mit ein, dass ebenfalls ab dem 01.01.2017 eine Erhöhung des Mindestlohnes für Pflegekräfte um 2,8 % auf 10,20 €/h entsprechend der 2. Pflegearbeitsbedingungen- verordnung vom 27.11.2014 umzusetzen ist. Im Ergebnis kommt es zu Veränderungen bei der Vergütung der Leistungskomplexe ab dem 01.01.2017. Die Kosten je Leistungskomplex errechnen sich dabei aus einem Punktwert und einer Punktzahl. Der Punktwert wird um 2,5%, erhöht und die Punktzahl der Leistungskomplexe 1-9 steigt um 3%. Der führende Punktwert in Berlin liegt bei 0,04965 und führt zu Veränderungen bei der Vergütung der Leistungskomplexe. Es wird in naher Zukunft sicher weitere Veränderungen im Leistungskomplexsystem geben müssen, da der neue Pflegbedürftigkeitsbegriff und das alte Leistungskomplex- system nicht aufeinander aufbauen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Wohngruppenzuschlag

Im dem Urteil des Bundessozialgerichts vom 18.02.2016 - B 3 P 5/14 R zum Wohngruppenzuschlag heißt es, dass sich die nach § 38 a Abs. 1 Nr. 3 SGB Xl zu erledigenden Aufgaben, für die der Wohngruppenzuschlag gezahlt wird, hinreichend deutlich von der benötigten individuellen pflegerischen Versorgung unterscheiden müssen.

 

Das heißt Verträge zum Wohngruppenzuschlag sollten

  • den kollektiven Charakter einer gemeinsamen Beauftragung haben
  • beauftragten Personen konkret benennen

Hier finden Sie einen entsprechenden Vertragsentwurf.


SWA e.V. - Mitglied im Berliner Arbeitskreis Pflege-Wohngemeinschaften

"In Berlin gibt es mehr als 600 Wohngemeinschaften allein für Menschen mit Pflegebedarf, insbesondere Demenz. Sie bieten eine gute Chance, ein Leben entsprechend den eigenen Wünschen, vorhandenen Fähigkeiten und möglichst selbstbestimmt zu leben.
Ob das besondere Konzept „Pflege-Wohngemeinschaft“ umgesetzt werden kann, hängt entscheidend davon ab, ob alle Beteiligten, d.h. Angehörige, rechtliche Betreuer sowie der Pflegedienst und Vermieter ihre Rollen kennen und wahrnehmen können oder wollen.
Zur Begleitung und Beförderung der qualitativen Weiterentwicklung der Pflege-Wohngemein-schaften hat das Land Berlin 2014 einen Arbeitskreis ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaften (AK-WGen) eingerichtet.
Der AK-WGen verfolgt das Ziel, den Verbraucherschutz rund um Wohngemein-schaften zu stärken und die Angebotsqualität weiter zu entwickeln. Dazu haben sich die relevanten Akteure und Experten und Expertinnen im AK-WGen zusammengefunden, um für Berlin u.a. prioritäre Qualitätsstandards zu entwickeln, die Transparenz zu fördern, Information und Beratung zu verbessern sowie notwendige Gesetzesänderungen anzuregen und diese inhaltlich vorzubereiten."

 

s.a. Flyer zu weiteren Mitgliedern und Inhalten

     


SWA e. V.

im BÜRGERZENTRUM NEUKÖLLN

 

Werbellinstraße 42

12053 Berlin

 

verein@swa-berlin.de

 

Telefonische Sprechzeiten:

Di : 15-19 Uhr

Tel.:  030/61 09 37 71  

 

Persönliche Beratung nach Vereinbarung

 

 

Beratung für Nicht-Mitglieder

  • die ersten 30 Minuten Beratung sind kostenfrei
  • jede längere oder weitere Beratung ist kostenpflichtig

Für Privatpersonen

  • 30 Minuten Beratung kosten 15,00 Euro

Für Pflegedienste, Vermieter und Organisationen

  • nach Vereinbarung